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Ukrainekrieg: Wirtschaftshilfen für Unternehmen

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Auch die Sanktionen wirken sich auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in Deutschland aus. Für die vom Krieg besonders betroffenen Unternehmen stehen erste Förderprogramme zur Verfügung.
Das seit dem 09.05.2022 beantragbare Darlehen KfW-Sonderprogramm UBR 2022, (Ukraine-Belarus-Russland) dient zur kurzfristigen Sicherung der Liquidität der von dem Ukraine-Krieg nachweislich betroffenen Unternehmen. Unternehmen aller Größenklassen und Branchen erhalten Zugang zu zinsgünstigen Krediten mit weitgehender Haftungsfreistellung der Hausbanken. 
Bürgschaften aus dem Bund-Länder-Bürgschaftsprogramm können  seit 29. April 2022 beantragt werden. Mit dem Großbürgschaftsprogramm können Betriebsmittel- und Investitionskredite ab 20 Mio. Euro Bürgschaftsbedarf in strukturschwachen Regionen und ab 50 Mio. Euro Bürgschaftsbedarf außerhalb strukturschwacher Regionen verbürgt werden und mit dem erweiterten Programm der Bürgschaftsbanken können betroffene kleine und mittlere Unternehmen mit einem Bürgschaftsbedarf bis zu 2,5 Mio. Euro Bankdarlehen absichern. 
Darüber hinaus bereitet die Bundesregierung  ergänzende Maßnahmen vor, um besondere Härten zielgerichtet abzufedern und existenzbedrohende Situationen für einzelne Unternehmen zu vermeiden. Hier stehen ein zeitlich befristeter Kostenzuschuss zur Kostendämpfung des Erdgas- und Strompreisanstiegs im Gespräch, ein Finanzierungsprogramm für durch hohe Sicherheitsleistungen (Margining) gefährdete Unternehmen und zielgerichtete Eigen- und Hybridkapitalhilfen bei besonders relevante Unternehmen. 


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