Konsum hessischer Privathaushalte sank im Corona-Jahr 2020

Wie zu erwarten war, reduzierte sich der Konsum hessischer Privathaushalte im Corona-Jahr 2020. Dies belegen nun aktuelle Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes.
Der Konsum der hessischen Privathaushalte sank im Corona-Jahr 2020 gegenüber 2019 um 5,3%. Durchschnittlich verwendete jede Einwohnerin und jeder Einwohner 20.972 Euro für Konsumzwecke. Dies sind 1.190 Euro weniger als im Jahr 2019. Deutschlandweit ist der Konsum ebenfalls um 5,3% zurückgegangen. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen befand sich jedoch auf einem nahezu unveränderten Niveau. Im Jahr 2020 lag es in Hessen bei 24.450 Euro (Deutschland: 23.750 Euro).
Im Gegenzug hat sich die Sparquote deutlich erhöht. Inklusive der betrieblichen Versorgungsansprüche sparte jede Einwohnerin und jeder Einwohner 4.260 Euro, was einer Sparquote von 16,9% entspricht (Deutschland: 16,1%). In 2019 lag die Sparquote in Hessen noch bei 12% (Deutschland: 10,8%). Die Sparquote ist der Anteil des gesamten Sparens am verfügbaren Einkommen zuzüglich der Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche. Bundesweit wiesen nur Bayern (17,8%) und Baden-Württemberg (17,6%) höhere Sparquoten als Hessen auf. 
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Statistischen Landesamtes