Was können Unternehmen tun?

In jedem Fall, in Austausch mit Ihrem Gasnetzbetreiber zu treten und sich intensiv mit möglichen Folgen von Versorgungsengpässen auseinanderzusetzen.
  • Beantworten Sie die Schreiben der Netzbetreiber und geben Sie eine Kontaktperson an.
    (Hintergrund: Nur so besteht die Möglichkeit ein Stück weit bei der Abschaltung mitzuentscheiden.)
  • Sparen Sie Gas ein, soviel Sie können.
    (Hintergrund: Das aktuelle Handeln der Bundesnetzagentur und aller Beteiligten richtet sich darauf, auch bei dem Stopp der Gaslieferungen aus Russland eine Gas-Mangellage zu verhindern.)
  • Setzen Sie die aktuell gültigen kurzfristigen Energieeinsparmaßnahmen laut Energieeinsparverordnung um.
  • Bereiten Sie sich auf das Abschalten vor: Prüfen Sie Ihre Prozesse und Ihre Lieferketten.
    (Hintergrund: Selbst wenn Sie kein Gas benötigen, kann eine Unterbrechung Ihrer Lieferkette aufgrund von Gasmangel fatale Folgen haben.)
  • Prüfen Sie, ob ein Wechsel des eingesetzten Brennstoffs infrage kommt.
  • Beginnen Sie ein Energiemanagement System, um sich Klarheit über Ihre Verbräuche zu verschaffen und erste Einsparmöglichkeiten zu identifizieren. Dabei hilft die Teilnahme bei Ökoprofit. Oft sind ohne große Investitionen 10 bis 15 Prozent Einsparung möglich, wie unsere EnergieScouts zeigen.
  • Wenn Sie in besonders energieintensiven Branchen tätig sind und aufgrund der hohen Kosten für Erdgas und Strom Unterstützung benötigen, prüfen Sie, ob das Energiekostendämpfungsprogramm für Sie infrage kommt.

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