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Neuigkeiten und Veranstaltungen zu China


Chinesischer Neujahrsempfang in Frankfurt: Ein festlicher Auftakt ins Jahr der Schlange

Eröffnung des Neujahrsempfangs im Kaisersaal, Frankfurter Römer.
Am 10. Februar 2025 hatten wir die Freude, am chinesischen Neujahrsempfang teilzunehmen, der von der Stadt Frankfurt und dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in Frankfurt ausgerichtet wurde. In festlicher Atmosphäre kamen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und der China-Community in Frankfurt Rhein Main zusammen, um das Jahr der Schlange zu begrüßen.
Ein besonderes Highlight war die Rede von Generalkonsul Huang Yiyang. Bereits im letzten Jahr hatte er angekündigt, fleißig die deutsche Sprache zu lernen – und er hat Wort gehalten! Dieses Mal hielt er seine Rede vollständig auf Deutsch und überraschte das Publikum sogar mit einigen Worten im Frankfurter Dialekt. Für das nächste Jahr versprach er, diesen noch weiter auszubauen.
Auch Bürgermeisterin Dr. Eskandari-Grünberg betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung dieses gemeinsamen Festes für die Freundschaft zwischen Frankfurt und China. Eine besondere Grußbotschaft erreichte uns zudem aus Frankfurts Partnerstadt Guangzhou: Oberbürgermeister Zhiyang Sun schaltete sich per Video dazu und richtete seine Neujahrswünsche an die Gäste.
Der traditionelle Löwentanz umrahmte die Veranstaltung auf eindrucksvolle Weise und sorgte für einen festlichen Start und Abschluss der Reden. Beim anschließenden Empfang mit deutsch-chinesischem Buffet und erlesenem Wein aus dem Weingut der Stadt Frankfurt gab es Gelegenheit für anregende Gespräche und den Austausch zwischen den Gästen.
Über das Schlangen-Maskottchen für unser Büro haben wir uns sehr gefreut – es wird uns Glück für das Jahr 2025 bringen!
Veronique Dunai und Melanie Miller mit Wirtschaftskonsul Chen Yan und seinem Team
Veronique Dunai und Melanie Miller mit Wirtschaftskonsul Chen Yan und seinem Team

Interview
Hongkong: Finanzmetropole, Start-up-Hotspot – und dann ab an den Strand?

Hendrik Hillebrecht ist seit mehr als sechs Jahren für die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Hongkong tätig. Die Delegation ist Teil des weltweiten Netzwerks von insgesamt 150 Auslandshandelskammern (AHK) in 93 Ländern. Während einem Auslandsjahr in China, entdeckte Herr Hillebrecht seine besondere Affinität für die chinesische Sprache und Kultur. Nach seinem Studium begann er seine berufliche Laufbahn zunächst in Deutschland, bevor es ihn schließlich für ein Praktikum nach Hongkong zog. Seitdem lebt er dort. Mit Schwerpunkten in Kommunikation, Geschäftsentwicklung und Innovation treibt er nicht nur die Modernisierung interner Prozesse voran, sondern unterstützt auch deutsche Unternehmen beim Markteintritt und bei der Vernetzung mit der lokalen Business-Community.
Melanie Miller: Wo siehst du die größten Synergien zwischen Frankfurt und Hongkong?
Hendrik Hillebrecht: Beide Städte bilden als Finanz- und Innovationszentren eine wichtige Brücke zwischen Europa und Asien. Auch und insbesondere im Fintech-Bereich bieten sowohl Frankfurt als auch Hongkong ein hochentwickeltes Ökosystem für junge Gründerinnen und Gründer. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Unterschiede, vom regulatorischen Umfeld über die Risikoaffinität im Markt bis hin zur allgemeinen Zugänglichkeit beim Aufbau neuer Geschäftskontakte. Frankfurt verfügt über ein starkes Netzwerk aus etablierten Banken und Finanzinstituten, Hongkong hat im Vergleich niedrigere Eintrittsbarrieren und zeigt sich sehr offen gegenüber neuen Technologien. Vor allem aufgrund ihrer Unterschiede können Frankfurt und Hongkong gut voneinander lernen.
Melanie Miller: Hongkong gilt als eines der führenden Finanzzentren der Welt. Wie hat sich dieser Status in den letzten Jahren verändert, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb mit Singapur?
Hendrik Hillebrecht: Die Dynamik zwischen Hongkong und Singapur ist sehr spannend zu beobachten. Seit der Pandemiezeit wird uns immer wieder die Frage gestellt, ob nicht langsam alle deutschen Unternehmen auf dem Weg nach Singapur seien. Das können wir so nicht bestätigen. Einige Unternehmen haben zuletzt Mitarbeiter oder Abteilungen nach Singapur verlagert, die Zahl der deutschen Firmenniederlassungen in Hongkong – etwa 450 – hat sich in den letzten Jahren aber kaum verändert. Was Hongkong als Finanzstandort weiterhin auszeichnet, sind die frei konvertierbare, an den US-Dollar gekoppelte Währung und die strategische Funktion als Offshore-RMB-Hub. Viele ausländische Direktinvestitionen nach China und chinesische Investitionen ins Ausland fließen über Hongkong. Gleichzeitig beobachten wir aber sehr genau, wie sich die Rolle Hongkongs im Spannungsfeld zwischen den USA und China in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Melanie Miller: Gibt es spannende Trends oder Innovationen, die aktuell die Finanzwelt Hongkongs prägen?
Hendrik Hillebrecht: Ja, hier passiert viel. Hongkong profitiert davon, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen weniger restriktiv sind als auf dem chinesischen Festland. Hier treffen etablierte Banken und Finanzinstitute auf eine starke Basis von internationalen Investoren, flankiert von der Hong Kong Monetary Authority und der Securities and Futures Commission als kompetente Aufsichtsbehörden. Das schafft ein ideales Marktumfeld für FinTechs und Blockchain-Unternehmen, die Hongkong als eine Art „Sandbox“ nutzen können, um Innovationen zu entwickeln. Hongkong hat sich so in den letzten Jahren erfolgreich als eines der global führenden Zentren für Web3 und Decentralised Finance („DeFi“) positioniert. Auch deshalb ist es natürlich wichtig, dass Hongkong weiterhin ein international ausgerichteter Wirtschaftsstandort bleibt und auch so wahrgenommen wird.
Melanie Miller: Was sollten deutsche Unternehmen wissen, wenn sie in der Finanzbranche in Hongkong Fuß fassen möchten?
Hendrik Hillebrecht: Es ist wichtig, sich genau über die Unterschiede zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland zu informieren. Trotz der Veränderungen der vergangenen Jahre ist das Geschäftsumfeld hier immer noch ein ganz anderes. Bevor man den Markteintritt wagt, muss man sich mit dem lokalen Ökosystem beschäftigen, Due Diligence betreiben und bestenfalls lokale Kontakte vorab knüpfen. Der Markt ist zwar zugänglich, aber stark umkämpft, besonders im FinTech-Bereich. Große Konferenzen wie die Hong Kong FinTech Week können helfen, Potenziale zu identifizieren und erste Eindrücke vor Ort zu gewinnen. Als Delegation der Deutschen Wirtschaft unterstützen wir gerne interessierte Unternehmen beim Markteintritt, beantworten vorab Fragen und vermitteln Kontakte.
Melanie Miller: Hongkong wird oft als Gateway to China bezeichnet. Stimmt das noch?
Hendrik Hillebrecht: Das hängt sehr stark von den spezifischen Geschäftsplänen ab. Hongkong bleibt ein einzigartiger Hub in Asien, insbesondere für Firmen in den Bereichen Sourcing, Logistik und unternehmensbezogene Dienstleistungen. Die Nähe zu China und Wachstumsmärkten in Südostasien ist ein großer Vorteil. Hongkong zählt zu den weltweit führenden Standorten im „Ease of Doing Business“-Ranking, mit relativ geringen Hürden für Unternehmensgründungen und -aktivitäten. Allerdings hat Hongkong für Unternehmen, die ausschließlich den chinesischen Markt erschließen möchten, nicht mehr dieselbe Bedeutung wie vielleicht noch vor 10 oder 20 Jahren. Diese können mittlerweile direkt auf dem Festland Fuß fassen. Die Gateway-Funktion bleibt vor allem im Finanzbereich noch erhalten, besonders für ausländische Direktinvestitionen in und aus China.
Melanie Miller: Wie sieht das Start-up-Ökosystem in Hongkong aus?
Hendrik Hillebrecht: Das Start-up-Ökosystem hat sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickelt. Der Begriff „Start-up“ wurde erst in jüngerer Zeit ein Trendthema, das zunehmend von der Regierung unterstützt wird – etwa durch Initiativen und Förderprogramme. Heute gibt es weit über 4.000 Start-ups, vor allem in Bereichen wie FinTech, E-Commerce und digitaler Logistik. Zentren wie der Hong Kong Science Park und Cyberport bieten exzellente Infrastruktur und Netzwerkmöglichkeiten. Delegationen europäischer Start-up-Vertreter, die Hongkong besuchen, können oft in wenigen Tagen eine beeindruckende Dichte an Terminen mit Inkubatoren, Investoren und anderen Akteuren wahrnehmen. Das englischsprachige Umfeld hier ist enorm wertvoll.
Melanie Miller: Abschließend: Was sollten Deutsche über Hongkong wissen?
Hendrik Hillebrecht: Was viele unserer Gäste immer wieder überrascht, ist, dass Hongkong zu 75 Prozent aus Naturparks und Stränden besteht. Viele verbinden mit Hongkong vor allem Bilder von Hochhäusern und engen Straßenschluchten, aber tatsächlich ist die Stadt außerhalb des Zentrums sehr grün. Es gibt insgesamt mehr als 250 Inseln in Hongkong, von denen die meisten kaum besiedelt sind. Innerhalb von einer halben Stunde kann man vom Trubel der Stadt in die Berge, Wälder oder an den Strand gelangen. Dieser Kontrast ist etwas sehr Besonderes.
Das Team der AHK Hong Kong mit unserer Kollegin Melanie Miller
Das Team der AHK Hong Kong mit unserer Kollegin Melanie Miller


Frankfurt feiert Frühlingsfest

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Ende Januar kam echtes Neujahrsfeeling in der Mainmetropole auf. Mit dem ersten chinesischen Tempelmarkt auf der Hauptwache und einem festlichen Neujahrskonzert wurde das chinesische Neujahrsfest gebührend in Frankfurt gefeiert.
Der chinesische Tempelmarkt auf der Hauptwache begeisterte mit zahlreichen Gesangsauftritten, einem traditionellen Yingge-Tanz, kraftvollen Ansai-Trommeln und beeindruckenden Shaolin-Kungfu-Vorführungen das Publikum. Zudem gab es Marktstände mit chinesischer Handwerkskunst, darunter filigrane Scherenschnitte, kunstvolle Zuckermalerei und Kalligrafie. Tempelmärkte haben in China eine lange Tradition: Ursprünglich aus der Tempelkultur entstanden, sind sie heute lebendige Straßenjahrmärkte mit Kunst, Kultur und Kulinarik.
Das Neujahrskonzert organisiert vom Konfuzius-Institut Frankfurt, dem Chinesische Liste Verein e.V. und der Germany Overseas Chinese Entrepreneurs Association e.V. bot ein abwechslungsreiches Programm mit traditionellen und modernen Darbietungen. Neben Gesang ala Beijing Oper sorgten unter anderem eine elegante Ballettaufführung, eine Modenschau mit Kleidung aus der Han-Zeit, ein chinesischer Chor und ein anmutiger Fächertanz für eine festliche Atmosphäre. Auf beiden Veranstaltungen hielt auch der Generalkonsul der VR China in Frankfurt, Huang Yiyang, eine Rede und betonte die enge deutsch-chinesische Zusammenarbeit vor Ort.
Das Frühlingsfest, auch chinesisches Neujahrsfest genannt, beginnt mit dem ersten Neumond des Jahres und dauert insgesamt 15 Tage. Dieses Jahr läutete es am 29. Januar 2025 das Jahr der Holz-Schlange ein und endet am 12. Februar 2025.
Beide Veranstaltungen machten eindrucksvoll deutlich, wie lebendig und vielfältig die chinesische Kultur ist – und wie sie in Frankfurt auf begeistertes Publikum trifft. Ein gelungener Start ins Jahr der Schlange!


Jährliche Geschäftsklimaumfrage 2024/25 – Lokalisierung 3.0: Deutsche Unternehmen vertiefen ihre Lokalisierung in China

Am 4. Dezember 2025 veröffentlichte die Deutsche Handelskammer in China die Ergebnisse der Geschäftsklimaumfrage 2024/25, die ein komplexes Bild aus Herausforderungen und Chancen für deutsche Unternehmen in China zeichnet. Die Umfrage zeigt, dass deutsche Unternehmen in China einer Reihe von Herausforderungen gegenüberstehen, darunter die schwächelnde Wirtschaft Chinas, intensiver Wettbewerb und lokaler Protektionismus.
Um in diesen herausfordernden Marktbedingungen wettbewerbsfähig zu bleiben, vertiefen deutsche Unternehmen ihre Lokalisierung in China. Die AHK beschreibt diese Entwicklung als „Lokalisierung 3.0“: Unternehmen agieren zunehmend unabhängig vom deutschen Firmensitz, entwickeln Innovationen vor Ort und positionieren sich gezielt für den chinesischen und den globalen Markt.
Die gesamte Studie und eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Compliance im Chinageschäft: Eine zentrale Herausforderung

Die Jahrestagung der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V. (DCJV) am 29. November 2024 bot einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen des Chinageschäfts. Unter dem Titel „China: Compliance als unternehmerische Herausforderung“ beleuchteten Experten aus verschiedenen Perspektiven die zunehmend komplexen Anforderungen.
Ist Compliance im Chinageschäft überhaupt möglich?
Diese Frage durchzog die Vorträge und Diskussionen wie ein roter Faden. Die Herausforderungen sind vielfältig und umfassen regulatorische Unsicherheiten, zunehmende politische Spannungen und wirtschaftliche Turbulenzen in der Volksrepublik China.
Prof. Dr. Markus Taube (Universität Duisburg-Essen) eröffnete mit einer Analyse von Chinas wirtschaftlichem „Krisenmodus“ und den langfristigen Auswirkungen der Immobilienkrise. Prof. Dr. Katrin Blasek (Technische Hochschule Brandenburg) widmete sich der dynamischen Regulierung von Künstlicher Intelligenz in China, während Ralph Koppitz (Rödl & Partner, Shanghai) die Rechtsgrundlagen für Organhaftung erläuterte. Den Abschluss bildete Matthias Führich (Brenntag SE), der über die Herausforderungen der Trade Compliance berichtete.
Wir haben uns gefreut, dass die DCJV auch in diesem Jahr wieder gerne in die Räumlichkeiten der IHK Frankfurt gekommen ist.
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CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM): Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland und China

Das Thema CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) beschäftigt aktuell viele Unternehmen – und sorgt für zahlreiche offene Fragen. Bei einem kürzlich durchgeführten Webinar des China Competence Centers der IHK Frankfurt am Main mit über 70 Teilnehmern wurde klar: Der CBAM ist ein komplexer Mechanismus, der für Unternehmen mit Lieferketten in China ganz besondere Herausforderungen mit sich bringt. Neben der Sprachbarriere stellt sich auch die Frage nach dem Datentransfer, der in China speziell geregelt ist. Lieferanten könnten dadurch verunsichert sein.
Ein Blick auf die key takeaways:
Die Übergangsphase bis 2026:
Während der laufenden Übergangsphase müssen Unternehmen quartalsweise die Emissionen von importierten Waren melden. Doch wie diese Berichte erstellt und überprüft werden sollen, bleibt oft unklar. Besonders Betriebe, die stark auf chinesische Zulieferer angewiesen sind, stehen vor komplexen Anforderungen – von der Datenbeschaffung bis hin zum Datentransfer.
Unterstützung durch die AHK Greater China:
Hier können die Auslandshandelskammern (AHK) Greater China wertvolle Hilfestellung leisten. Mithilfe von Leitfäden in deutscher und chinesischer Sprache wird der Austausch mit Lieferanten erleichtert und ein besseres Verständnis für die Regularien geschaffen.
Der politische Dialog:
Noch ist CBAM in der Testphase, und die endgültigen Umsetzungsregularien werden bis zur Einführung im Jahr 2026 noch schrittweise angepasst. Diese Übergangszeit bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Herausforderungen in den politischen Dialog einzubringen.
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Future of Fintech: Frankfurt und Hongkong

Am 01. Juli organisierte die AHK Hong Kong gemeinsam mit der DZ Bank AG die Veranstaltung "Future of Fintech: Frankfurt und Hongkong".
Frankfurt und Hongkong bieten ein fruchtbares Umfeld für FinTech-Startups, etablierte Banken und Investoren gleichermaßen. Doch wie unterscheiden sich ihre FinTech-Szenen? Dieser und weiteren spannenden Fragen zu dem Thema wurde am Montagnachmittag auf den Grund gegangen.
Ein maßgeblicher Unterschied zwischen den beiden Szenen liegt insbesondere in der 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗻𝘇𝗺𝗲𝘁𝗿𝗼𝗽𝗼𝗹𝗲𝗻, die auch den Hintergrund der Entwicklung der FinTech-Szenen erklärt. Während in Deutschland oft noch das Motto gilt Cash is King, zeichnet sich in Hongkong seit Jahren schon ein Trend ab zur kompletten Digitalisierung der Zahlungssysteme. Eine Entwicklung, die wir auch bald in Deutschland erwarten können?
Neben der Kultur beider Städte wurde auch das Thema der Tokenisierung und Start-Up Szene in der Paneldiskussion aufgegriffen. Die Veranstaltung bot damit wertvolle Einblicke und Gelegenheiten zum Netzwerken für alle Teilnehmer, die an der Zukunft der Finanzindustrie interessiert sind. Anschließend konnte man den Ausblick auf Frankfurt aus der Skylounge der DZ Bank genießen.
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Greater China Day 2024 Recap

Am 27. Juni kamen über 300 Teilnehmer beim Greater China Day zusammen, organisiert von der AHK Greater China in den Räumen der IHK München. Diese Veranstaltung war eine herausragende Plattform für Unternehmensvertreter und China-Experten, um sich über aktuelle Marktentwicklungen auszutauschen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden.
Die Veranstaltung bot eine Vielzahl fesselnder Vorträge und Diskussionen mit hochrangigen Sprechern, darunter Unternehmer, Experten und Führungskräfte der AHK aus Greater China. Während der Breakout Sessions konnten sich die Teilnehmer zwischen spannenden Paneldiskussionen entscheiden. Von E-Commerce und Logistik über Exportkontrolle bis hin zur Rolle Taiwans in der Halbleiterindustrie wurde in den Breakout Sessions jedes Thema abgedeckt. Besonders interessant waren hierbei auch die Einblicke der Experten in die Zukunftsbranchen Chinas.
Zusätzlich zu den anregenden Paneldiskussionen boten die Pausen Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen.
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Rückblick auf die Delegationsreise nach Taiwan

Vom 18. bis 21. Juni 2024 führte das China Competence Center der IHK Frankfurt gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH (FRM) und der AHK Taipei eine Delegationsreise nach Taiwan durch. Diese Reise bot den Teilnehmern eine hervorragende Gelegenheit, tiefe Einblicke in die dynamische taiwanesische Wirtschaft zu gewinnen und wertvolle Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Begleitet wurde die Delegation von hochrangigen Vertretern aus Frankfurt, darunter Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt, Eric Menges, CEO der FRM GmbH, sowie Harald Fuchs, Projektleiter Greater China bei FRM und Dr. Jürgen Ratzinger, Geschäftsführer International der IHK Frankfurt.
Einblick in führende Branchen und Innovationen
Unsere Reise startete mit einem Besuch des neuen Zeiss Innovation Centers in Hsinchu, einem bedeutenden Zentrum für optische Technologien und Innovationen in der Halbleiterindustrie. Hier konnten wir hautnah erleben, wie deutsche Präzisionstechnologie auf taiwanesische Innovationskraft trifft und so neue Maßstäbe in der Halbleiterfertigung setzt.
Ein weiterer Höhepunkt war unser Besuch bei den ITRI Biomedical Technology and Device Research Laboratories. Diese Institution steht an vorderster Front der medizinischen Technologieforschung und bietet spannende Perspektiven für zukünftige Kooperationen im Bereich Medizintechnik.
Im Finanzsektor erhielten wir wertvolle Einblicke bei der Taiwan Academy of Banking and Finance, einer führenden Institution für Finanzbildung und -forschung. Das M Lab™ Collaboration Center von Merck bot uns zudem eine inspirierende Plattform, um mehr über die neuesten Entwicklungen in der pharmazeutischen und biotechnologischen Forschung zu erfahren.
Netzwerken und Austausch
Neben diesen hochkarätigen Besuchen ermöglichte uns die Teilnahme an der Medical Taiwan Expo, Taiwans führender Messe für medizinische Technologien, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Einblicke in die neuesten Branchentrends zu gewinnen. Die Expo war ein Schaufenster für Innovationen und zeigte eindrucksvoll die Schnittstellen, an denen deutsche und taiwanesische Unternehmen voneinander profitieren können.
Weitere wichtige Stationen unserer Reise umfassten Besuche bei Unternehmen wie Chunghwa Telecom und Fresenius Kabi Taiwan Ltd. sowie Gespräche mit dem Taiwan Institute of Economic Research und der Importers and Exporters Association of Taipei. Diese Treffen unterstrichen die Bedeutung Taiwans als strategischer Partner für die Frankfurter Wirtschaft.
Als bewährter Partner für deutsche Unternehmen vor Ort präsentierte sich einmal mehr die AHK Taipeh. Sie ist in Taiwan hervorragend vernetzt und steht mit einem umfangreichen Informations- und Dienstleistungsprogramm deutschen Unternehmen bei der Marktbearbeitung oder der Suche nach Geschäftspartnern zur Seite. (AHK Taiwan)